Bild: Frau im Bett mit Taschentuch

Schnupfen

Schnupfen ist eine Folge der Entzündungsreaktion, die das Immunsystem in Gang gesetzt hat. Damit wird der Abtransport von Viren beschleunigt.

Schnupfen tritt bei 80–100 % aller Erkältungen auf. Schnupfen ist genau genommen eine Mischung verschiedener Abwehrmechanismen des Körpers. Sobald es zu einer Infektion der Nasenschleimhaut gekommen ist, schütten innerhalb des Epithels liegende Becherzellen ein Sekret aus, mit der Folge, dass die Nase läuft. So wird der Abtransport von Viren beschleunigt. Auch das Niesen dient dieser Aufgabe, es ist praktisch die Hochdruckversion: Die Sekrettröpfchen werden dabei auf über 100 Stundenkilometer beschleunigt. Das ist gut für den Niesenden, weil viele Viren aus dem Körper geschafft werden. Allerdings ist es auch für die Viren eine Art der Verbreitung und für andere Menschen ein klassischer Weg der Infektion. 

Das Anschwellen der Nasenschleimhäute ist eine Folge der Entzündungsreaktion, die das Immunsystem in Gang gesetzt hat. Durch diese Schwellung kann sich die Nase verstopft anfühlen. Auch der nachlassende Geruchssinn rührt daher – es kommt einfach viel weniger Luft zu den Geruchsrezeptoren, die sich im oberen Teil der Nasenhöhle befinden.


Schnupfen ist harmlos, kann allerdings zum Problem werden, wenn sich die Entzündung in Richtung Nasennebenhöhlen ausbreitet und dann mit Kopfschmerz und Gesichtsschmerzen einhergeht. Dann spricht man von einer Sinusitis

Allergene wie Pollen können ähnliche Reaktionen des Körpers hervorrufen wie eine Infektion mit Erkältungsviren. Ein normaler Schnupfen klingt in der Regel innerhalb einer Woche wieder ab. Wenn der Schnupfen dauerhaft (chronisch) bleibt, ist eine Allergie durchaus wahrscheinlich und das sollte mit dem Arzt besprochen werden.

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